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Leuchtstoffl.-Stroboskop
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Leuchtstofflampen-Stroboskop

Diese Schaltung erzeugt kurze Lichtblitze in schneller Folge, wie es auch in Discotheken oft verwendet wird.
Eine Geniale Sache für Ihren Partykeller Ihr Schaufenster oder wo sonst Aufmerksamkeit erregt werden soll.
Die Blitzgeschwindigkeit ist in weiten Grenzen einstellbar.
Das besondere an dieser Schaltung ist, das sie mit normalen Leuchtstofflampen als Lichtquelle zusammen arbeitet.
 
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1.jpg (42343 Byte)


Leuchtstofflampen-Strobo.

Beschreibung:

Dies ist eine Licht-Effekt Schaltung die, kurz aufeinander folgende, Lichtblitze erzeugt.
Die Schaltung benutzt anstatt de üblichen Xenon Blitzröhren eine simple Leuchtstoffröhre bis max. ca. 40 Watt.
Mit dieser Schaltung lässt sich auch das Funktionsprinzip der Leuchtstoffröhre recht anschaulich darstellen.
 
 
Schwierigkeitsgrad Für Fortgeschrittene (Netzspannung)
Gruppe Lichteffekt-Schaltung
Funktion: Stroboskop mit Zündvorrichtung für Leuchtstofflampe als Leuchtmittel
Blitzfrequenz: 1-10 Herz
Leuchtmittel: Leuchtstoffröhre max. ca. 40 Watt (beliebige Bauform ohne Starter!)
Größe: Platine 145 x 98 mm
Stromversorgung: 230 Volt Netzspannung

Zusatz-Info:
Die Schaltung arbeitet ähnlich wie die original Strobos. nur dass hier eine Leuchtstoffröhre zum Einsatz kommt.
Damit die Leuchtstoffröhre ständig zündbereit bleibt, werden die beiden Elektroden der Röhre ständig von Transformator Ta1 mit Strom versorgt. Dieser Strom lässt die beiden Widerstandsdrähte in der Röhre glühen, wodurch das Quecksilber in der Röhre verdampft und der Elektronenaustritt vereinfacht wird.
Ta2 Liefert über den Gleichrichter "D1-D4 die Spannung für den Multivibrator, der für die Zündfrequenz der Röhre verantwortlich ist.
Die Geschwindigkeit des AMV wird mit Poti P1 eingestellt. Der Impuls gelangt dann über R3 an T3, wird dort verstärkt und steuert die Vorspannung für den Triac, so das dieser abwechselnd leitend wird.
Ist dies der Fall, dann ist der Stromkreis durch die Röhre und das Vorschaltgerät geschlossen, und die Röhre kann aufleuchten.
Die Impulse von T3 gelangen auch über den Kondensator C3 zum Gate des Thyristors Th1.
Gleichzeitig mit dem "schließen" des Stromkreises für die Röhre wird Th1 leitend und erzeugt in der Zündspule einen kurzen Stromfluss, der wiederum eine Hochspannung auf der Sekundärseite erzeugt.
Diese Spannung von mehreren Tausend Volt gelangt nun über den Anschluss J7 zu einem Draht außen an der Röhre. Die Hochspannung an der Röhre liefert die nötige Zündspannung so das sie sicher startet und solange aufleuchten kann bis der Thyristor Th1 wieder sperrt.
 

Schaltplan/Nachbau:
 
 

C1/C2   2x   Elko stehend 1µF/16V
C3 1x Ker. Scheibenkondens. 0,1µF
C4 1x HV-Elko 1µF 350V axial
C5 1x Elko steh. 470µF 25 V
C6 1x Poly Kondens. 0,068µF 630V
D1-4 4x Diode 1N4001
D5 1x  Diode 1N4007
L1 1x Zündspule (wie vom normalen Strobo Blitzer)
P1 1x Poti 6mm 2,2M
R1/R4 2x Widerstand 470R 1/4 W
R2/R9 2X Widerstand 47K 1/4 W
R3 1x Widerstand 10K 1/4 W
R5 1x Widerstand 270R 1/4 W
R6 1x Widerstand 1,2K 1/4 W
R7 1x Widerstand 22K 1/4 W
R8 1x Widerstand 120K 1/4 W
Si1 1x Sicherung mittelträge 160mA
Si2 1x 1 Paar Sicherungshalter
T1/T2 2x Transistor BC557B
T3 1x Transistor BC547B
Ta1 1x Trafo 2x 5V 2x 500mA 5VA
TA2 1x Trafo 1,2VA 9Volt
Th1 1x Thyristor 400V 4A T0220
TR1 1x Triac 400V 4A T0220
 Bauteile und Platinen gibts bei mir im Onlineshop

Die Schaltung wird anhand des Planes nachgebaut, dabei dürfte es keine größeren Probleme geben. Am einfachsten ist der Aufbau auf der unten gezeigten Platine, die Sie sich ohne weiteres selber ätzen können. (Siehe "Nachbau")

Die Punkte J1 und J2 verbinden Sie mit den beiden Elektroden an einer Seite der Leuchtstoffröhre.
Die Punkte J3 und J4 verbinden Sie mit den Elektroden auf der anderen Seite.
Nun spannen Sie einen dünnen ISOLIERTEN!! Draht entlang der Röhre und kleben ihn z.B.. mit Tesafilm fest. Dieser Draht transportiert die Zündspannung von mehreren Tausend Volt zur Röhre, damit diese richtig zündet. Diesen Draht verbinden Sie mit einem Ende mit  J7 auf der Platine, während das andere Ende unbedingt isoliert werden muss. Dieser Draht führt außer den Hochspannungsimpulsen nämlich auch noch Netzspannung.
An den Punkten J5 und J6 der Platine wird ein, zur Röhre passendes, Vorschaltgerät angeklemmt (Drosselspule, gibt's im Leuchtenhandel.)
Zum Schluss kommt die Netzspannung an J8 und J9.
Nun sollte es irgendwie schon leuchten oder blitzen, mit dem Poti kann die Blitzfrequenz eingestellt werden.

Für fortgeschrittene:

 

ZIP-File mit allen benötigten Plänen zum Nachbau
Mit rechter Maustaste anklicken und
"speichern unter" auswählen.

Enthält auch Ätzpläne mit Bestückungs-Anleitung....

Wenn Sie die Platine nicht selber ätzen können oder wollen, (siehe "Nachbau") können Sie die Platine und teilweise auch die ganzen Bauteil-Sätze  unter Service bei mir bestellen....



  

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